Induktionskochfelder sind Effizienzmeister

Schön sparsam

Profis wie Hobbyköche sind begeistert: Kein „offenes Feuer“ wie bei Gas, aber die Hitze kommt rasant und lässt sich gut dosieren. Und ganz nebenbei spart Induktion Energie.

Alle renommierten Hersteller bieten heute selbstverständlich Kochfelder für das Kochen mit Induktion an. Das Prinzip: Die magnetische Wechselwirkung zwischen den Induktionsspulen unter der Ceranplatte des Kochfelds und dem Kochgeschirr erhitzt dessen Boden. Der Topf oder die Pfanne und nicht das Kochfeld wird unmittelbar heiß. Nimmt man das Kochgeschirr vom Kochfeld, bleibt eine ganz geringe Abstrahlwärme, die das Glas der Keramik nur sanft erwärmt.

Perfekte Ergebnisse

Neben diesen Vorteilen sprechen vor allem die perfekten Ergebnisse für das Kochen mit Induktion. Beispiel Fleisch: Wenn man auf einem normalen Elektrokochfeld die Pfanne auf die richtige Brattemperatur erhitzt hat und dann das kalte Fleisch dazugibt, sinkt die Temperatur sofort ab, die Kochplatte fängt wieder zu heizen an, aber das dauert. Zu lange, sagen Spitzenköche, denn in dieser Phase tritt zu viel Saft und damit Geschmack aus dem Fleisch. Mit der Folge, dass das Fleisch nicht mehr gebraten, sondern nur noch gegart wird. Auf einer Induktionskochplatte kommt die Pfanne nach Zugabe des Fleischs aber blitzschnell wieder auf Temperatur: Die Poren schließen sich sofort, und das Aroma und der Geschmack bleiben im Fleisch.

Ungeahnte Schnelligkeit

Natürlich bedeutet das Kochen mit Induktion eine Umstellung. Vieles geht schneller. Das hat Einfluss auf die Vorbereitung und die Abläufe. Ganz schnell wird man sich an die einfache Reinigung gewöhnen. Übergekochtes oder Fett kann auf der Ceranfläche des Kochfelds nicht mehr einbrennen. Einfach feucht abwischen, und das Kochfeld ist wieder sauber. Einziger Wermutstropfen: Wer auf Induktion umstellt, braucht das richtige Kochgeschirr. Töpfe und Pfannen müssen „induktionstauglich“ sein. Das heißt: Prinzipiell sollte man dabei auf eine gute Wärmeleitfähigkeit achten, damit der Topfboden gleichmäßig heiß werden kann. Ausführungen in Edelstahl mit einem Kupferkern sind da gut geeignet.

Präzise und einfach

Immer stärker im Kommen: Kochfelder in der Breite 90 cm. Da finden problemlos mehrere Töpfe gleichzeitig Platz. Ebenfalls praktisch ist die flexible Nutzung, die immer öfter angeboten wird: Durch die automatische Topferkennung müssen die Töpfe nicht mehr auf starren Markierungen positioniert werden. Die Elektronik schält die Heizelemente zu größeren Zonen zusammen. Eine PowerBoost-Funktion zur Erhöhung der Leistung ist bei den Induktionskochfeldern der meisten Hersteller heute Standard. Damit kocht dann zum Beispiel ein Liter kaltes Wasser nach etwa zwei Minuten.

Praktisch und energiesparend

Und auch bei der Steuerung hat sich das Touch-Prinzip durchgesetzt. Einfach per Fingerdruck die gewünschten Einstellungen präzise einstellen und damit auch den direkten Zugriff auf alle Kochfeld-Bedienelemente steuern. Praktisch ist das Angebot, das die unterschiedlichen Hersteller mit einer Kochsensorik machen. Damit wird automatisch eine von fünf vordefinierten Hitzeeinstellungen auf dem Induktionskochfeld gehalten, und die häufigsten Anwendungen vom Auftauen bis zum Frittieren sind damit abgedeckt. Und um noch mal auf die generellen Vorteile zurückzukommen: Im Vergleich zu Glaskeramik mit herkömmlichen Strahlungsheizkörpern sind bei Induktionskochfeldern Energieeinsparungen von bis zu 25 Prozent möglich.

Induktionskochfeld

Glaskeramik-Kochfeld von Bauknecht

Induktionskochfeld

varioInduktion von Siemens

Induktionskochfeld

FlexInduction von Bosch

Induktionskochfeld

Induktionskochfeld von Miele